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JSTOR hat am 4. April eine neue Plattform gestartet. Wenn Sie einen flüchtigen Blick auf die Website geworfen haben oder sie einer detaillierten Prüfung unterzogen haben, haben Sie sicherlich einige auffällige Veränderungen bemerkt. Die offensichtlichsten sind das neue Look-and-Feel der Website, die verbesserte Funktionalität und die verbesserte Navigation. Hinter den Kulissen gibt es auch eine neue Infrastruktur, die eine schnellere Entwicklung von Funktionen und Innovationen ermöglicht, sowie ein flexibles Datenmodell, das weitere Arten von Inhalten handhaben kann. Benutzer, Bibliothekare und Herausgeber spielten eine wichtige Rolle bei der Ausrichtung der Entwicklung und der Festlegung der Prioritäten der neuen Website. Wir hoffen, dass die Ergebnisse dieses Inputs - von der Druckoption mit einem Klick bis hin zum Verlags- und Bibliotheks-Branding - offensichtlich sind. Für diejenigen, die die Website noch nicht besucht haben oder dort noch nicht viel Zeit verbracht haben, geben wir hier einen Überblick über das, was Sie erwartet.

Ein neues „Look & Feel“

Das Look-and-Feel der Website wurde komplett neu konzipiert. „Wir wollten die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit der vorherigen Website bewahren und gleichzeitig ein frisches, einladendes Design implementieren, das uns ermöglicht, die Nutzung des Bildschirms in gut organisierter Weise zu maximieren“, führt Beth LaPensee, die das Benutzeroberflächen-Designteam von JSTOR leitet, aus. Unter anderem trägt das neue Design der Einführung von mehr Funktionen sowie der Markenidentifikation für unsere teilnehmenden Bibliotheken und Verlage Rechnung. Das Neudesign der Benutzeroberfläche war eine Herausforderung. Das JSTOR-Personal arbeitete mit einem Team von externen Designern sowie Mitgliedern unserer Gemeinschaft über viele Monate zusammen, um den Ansatz auszuarbeiten. „Die Schaffung einer guten Website ähnelt dem Design eines Hauses“, erläutert LaPensee. „Funktion, Fluss und Ästhetik sind komplexe Einzelaspekte, die aber in ihrer Gesamtheit betrachtet werden müssen.“ Beim Design und der Implementierung der Verbesserungen in Bezug auf Funktion und Nutzbarkeit haben wir eine reichhaltige Farbpalette, fotografische Elemente, Textur, Logos und Grafiken und aktualisierte Fonts mit aufgenommen - und alle zusammen verwoben, um eine kohärente und hochfunktionale Website zu gestalten.

Ein Ziel beim Neudesign der Benutzeroberfläche war die Unterstreichung des Charakters von JSTOR und der vitalen Rolle, die Bibliotheken und Verlage dabei spielen, JSTOR zu einer der am besten zugänglichen und zuverlässigsten digitalen Ressourcen zu machen. „Die Benutzer werden online von Informationen überflutet“, führt Heidi McGregor, Leiterin der Abteilung für strategische Planung bei JSTOR, aus. „Wenn sie zu JSTOR kommen, egal wo sie die Website betreten, sollten sie sofort die verbindliche und konsistente Art der Inhalte und der dahinter stehenden Autoren, Zeitschriften und Herausgeber verstehen. Sie sollten auch verstehen, dass der Zugriff darauf von ihrer Bibliothek unterstützt wird.“ Verlage und Bibliotheken haben jetzt die Gelegenheit, ihre Logos auf der ganzen Website anzuzeigen. JSTOR zeigt das Firmenlogo des Verlags auf der Verlagsinformationsseite an. Außerdem werden die Bilder auf dem Deckblatt der Zeitschrift auf den Informationsseiten der betreffenden Publikation gut sichtbar angezeigt. Die kompletten Zitierungen erscheinen ebenfalls oben auf jeder Artikelseite. Die teilnehmenden Bibliotheken werden bald die Option haben, ihre Institutionslogos in die Fußzeile der Webseiten hochzuladen. Dann werden sie durchgehend in den Sitzungen des Benutzers angezeigt. Was JSTOR selbst angeht, so erscheint „zuverlässige Archive für wissenschaftliche Arbeit“ oben auf jedem Bildschirm. Ein Hinweis zur gemeinnützigen Gemeinschaftsorientierung erscheint unten.

Verbesserte Navigation und Informationen

Die Benutzer müssen Informationen schnell auffinden können. Die Website wurde zur vereinfachten Navigation neu organisiert und die Informationsseiten wurden um der Klarheit willen neu verfasst. Sherry Aschenbrenner, Leiterin Benutzerdienste, die 1997 die ursprüngliche Benutzeroberfläche von JSTOR konzipiert hatte, bemerkt: „Es war eine hervorragende Anstrengung, die von Grund auf neu ansetzte, nachdem wir jahrelang nur neue Seiten und Informationen auf der Website hinzugefügt hatten. Wenn man sich die neuen Seiten „About“ (Über uns), „Participate“ (Teilnehmen) und „Resources“ (Ressourcen) ansieht, sieht man, dass die Informationen jetzt klar kategorisiert sind, die Schriftart aktualisiert wurde und der Text in besser verständlicher Sprache formuliert ist.“ Die Entscheidungen von JSTOR richteten sich an den beobachteten Anforderungen von Informationsbibliothekaren, Verlagen und Benutzern aus und berücksichtigten, wo diese die Informationen auf der Website erwarten. Wir erkannten, dass Benutzer, Bibliotheken und Verlage verschiedene Ziele und Fragen bei der Benutzung von JSTOR verfolgen und dass die wachsende Zahl unserer internationalen Teilnehmer verschiedene Anforderungen stellt. Effizienz und Verständnis für jede Nutzergruppe waren unsere Leitprinzipien. Zum Beispiel werden aktuelle und neue teilnehmende JSTOR-Institutionen jetzt im Abschnitt „Participate“ (Teilnehmen) in zwei verschiedene Richtungen geleitet, denn die erste Gruppe will möglicherweise nur eine neue Sammlung hinzufügen, während die zweite Gruppe den Zweck und die Preisgestaltung von JSTOR verstehen will und einen kompletten Vertrag prüfen will. „Auf der neuen Website sollte jeder Benutzertyp die für seine Anfrage relevanten Informationen viel schneller als vorher auffinden können. Und es sollte weniger unbeantwortete Fragen geben“, so Aschenbrenner. Die neue Architektur wird uns auch ermöglichen, kritische Informationen, die für alle unsere Benutzer relevant sind, leichter auf dem neuesten Stand zu halten. "

Neue Funktionen

Auf der neuen Website sind die bestehenden, von den Benutzern hochgeschätzten JSTOR-Funktionen, z.B. Suchbegriff-Hervorhebung und Referenzverknüpfung, erhalten geblieben; gleichzeitig wurden viele Verbesserungen und neue Funktionen implementiert, die die Navigation und Nutzbarkeit der Website dramatisch verbessern. „Das ist erst der Anfang“, bemerkt LaPensee. „Das neue System von JSTOR spricht viele der seit langem vorgebrachten Benutzerwünsche an, z.B. vereinfachter Druck, Langzeitspeicherung von Zitierungen und einfachere Artikelanzeige mit der Miniaturansicht. Wir haben bereits begonnen, die nächsten Funktionen zu konzipieren, die die Benutzererfahrung weiterhin verbessern werden.“ Beispiele für sichtbare Verbesserungen und Zusätze:

MyJSTOR ermöglicht Benutzern die Erstellung eines Kontos zur Verwaltung der Zitierungen im Laufe der Zeit, um sie auf unbestimmte Zeit anstatt nur für die jeweilige Sitzung in personalisierten Konten zu speichern. Über diese Konten können die Benutzer dann Zitierungen verschicken und in einer bibliographischen Software speichern. Bei der Erstellung eines Kontos können die Benutzer die allgemeinen Nutzungsbedingungen von JSTOR ein für allemal annehmen. Sie werden dann bei erneuter Anmeldung für zukünftige Sitzungen nicht mehr bei jedem Ausdruck oder Herunterladen eines Artikels zu ihrer erneuten Annahme aufgefordert. Zukünftige Versionen von MyJSTOR werden zusätzliche Personalisierungsfunktionen enthalten, um die Benutzererfahrung zu verbessern.

Ein robusteres Browse-System verbessert die Navigation. Die Benutzer können jetzt Inhalte nach Fachgebiet, Titel oder Herausgeber durchsuchen. Nach dem Abruf einer Zeitschrift bietet die neue Informationsseite Details zur Publikation, einschließlich Identifikationsnummern, Sammlungen, Fachgebiete, „bewegliche Wand“, Erfassungsdaten, Herausgeberinformationen und zum Durchsuchen abrufbare Jahrgänge. Die Funktion „Search this Journal“ (Suche in dieser Zeitschrift) ermöglicht dem Benutzer die Suche innerhalb der Zeitschrift an jedem Punkt während des Durchsuchens.

Die Benutzer haben jetzt verbesserte Suchoptionen. Grundlegende Suchvorgänge können von autorisierten Benutzern direkt von der Startseite aus eingegeben und auf bestimmte Fachgebiete oder spezifische Zeitschriftentitel beschränkt werden. Benutzer können jetzt ihre Suchvorgänge zur zukünftigen Verwendung speichern, Suchvorgänge in Ergebnissen durchführen und Umgebungssuchen (Proximity Search) mit „nahe 5“-, „nahe 10“- oder „nahe 25“-Operatoren durchführen.

Die verbesserte Artikelansichtseite umfasst mehr Funktionen mit einem übersichtlicheren Design. Die Zitierung wird gut sichtbar herausgestellt, zusammen mit Verknüpfungen zu Informationen wie z.B. Abstract, Referenzverknüpfungen und Vorwärtsverknüpfungen. Die Benutzer können leicht innerhalb der Ausgabe und innerhalb ihrer Suchergebnisse navigieren.


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Mit der bevorstehenden Miniaturansicht der Artikelseiten kann der Benutzer Abschnitte, Tabellen und Illustrationen auf einen Blick auffinden, ohne einen Artikel Seite für Seite durchgehen zu müssen.


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Viele Benutzer finden die neue voll ausgestattete PDF nützlich. Wir haben unsere Druckoptionen von vier auf eine reduziert, um das Druckverfahren zu vereinfachen. Die PDFs umfassen Online-Referenzverknüpfungen, auswählbaren und absuchbaren Text, Illustrationen von hoher Qualität und das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe in den Lesezeichen-Registerkarten. Die PDFs sind auch für Zugänglichkeit markiert und können mit Bildschirmlesern wie JAWS gelesen werden.

Ein neues Berichttool für Nutzungsstatistiken wird ebenfalls in Kürze verfügbar sein. Das neue Tool erzeugt zusätzliche ZÄHL-Berichte und neue Standardberichte, die von teilnehmenden Bibliotheken und Verlagen angefordert werden.

Mehr erfahren

Um Sie mit den Einzelheiten der neuen Plattform vertraut zu machen, bietet JSTOR kostenlose Webinare an, in denen Sie die Navigation der neuen Benutzeroberfläche lernen und die neuen Merkmale und Funktionen kennen lernen. Alle Trainings-Webinare werden von Mitarbeitern von JSTOR-Benutzerdiensten geleitet. Nähere Informationen finden Sie auf http://www.jstor.org/page/info/resources/librarians/training.jsp.

Teilen Sie uns Ihre Ideen mit

Im Verlauf des Design- und Entwicklungsprozesses haben wir mit allen unseren Benutzergruppen ausgedehnte Diskussionen zur neuen Plattform geführt, um sicherzustellen, dass wir eine optimale Benutzererfahrung anbieten. Wir haben zahlreiche Fokusgruppen und Nutzbarkeitstests durchgeführt, um die Eindrücke der Benutzer zu beobachten, kleine Defekte zu identifizieren und die Anforderungen und Erwartungen der Benutzer zu verstehen. Die Einführung der neuen JSTOR-Plattform wäre ohne Anleitung der Benutzer, Bibliotheken und Herausgeber nicht möglich gewesen.

Während wir in den kommenden Monaten weiterhin Verbesserungen, Funktionen und Inhalte hinzufügen werden, heißen wir Input von Benutzern, Bibliotheken und Herausgebern willkommen und begrüßen Ihre Mitarbeit an der laufenden Weiterentwicklung der Website. Bitte schicken Sie Ihre Kommentare oder Vorschläge zur neuen Benutzeroberfläche, den neuen Merkmalen und Funktionen oder der Navigation an JSTOR-Benutzerdienste unter support@jstor.org ein. Wir führen auch regelmäßig Benutzerstudien, einschließlich Fokusgruppen, Interviews, Nutzbarkeitstests und Zugänglichkeitstests, durch. Wenn Sie an einer Teilnahme an diesen Aktivitäten interessiert sind, nehmen Sie bitte unter usability@jstor.org mit uns Kontakt auf.