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October 2008, Nr. 12, Ausgabe 3 - Welterbestätten online erforschen: Eine archäologische Expedition nach Bieta Giyorgis, Aksum (Äthiopien)

< Inhaltsangabe

Die Universität von Neapel "L'Orientale" (UNO) in Italien hat zu Aluka's Sammlung African Cultural Heritage Sites and Landscapes Materialien beigetragen, die sich auf archäologische Ausgrabungen und Bestandsaufnahmen in Bieta Giyorgis und anderen Stätten der Aksum-Region in Äthiopien beziehen. Aksum, im äußersten Norden des modernen Äthiopien gelegen, war die Hauptstadt einer wichtigen Zivilisation während der ersten sieben vorchristlichen Jahrhunderte.

Heute ist Aksum von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, welches des Schutzes und der Bewahrung würdig ist und über einen "außergewöhnlichen Wert für die Menschheit verfügt". Die Forschungen der UNO in Aksum begannen im Jahre 1993 unter der Leitung von Rodolfo Fattovich, einem Professor für äthiopische Archäologie bei der UNO. Bis zum Jahre 2002 wurde das Projekt in Kooperation mit dem Institut für Archäologie der Universität von Boston durchgeführt. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Rekonstruktion der Entwicklung des Königreiches Aksum und der Gewinnung eines Überblicks über die Veränderungen in der Beziehung Mensch-Umwelt quer durch die gesamte Region.

Die von der UNO beigesteuerten Materialien beinhalten detallierte Aufzeichnungen über die Feldforschung und archäologische Berichte, Diapositive und Fotos von Stätten und Kunstobjekten, sowie acht QRTV-(Quick Time Virtual Reality)Panoramaansichten von einem Modell eines alten Gebäudes in Aksum.

Bilder von der UNO-BU Forschungsreise
nach Bieta Giyorgis, Aksum:

Tafel aus Keramik (.jpg)

Glasperlenmosaik (.jpg)

Weinpresse (.jpg)