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Oktober 2008, Nr. 12, Ausgabe 3 - Primärquellen für einen lebendigen Unterricht und vernetztes Denken

< Inhaltsangabe

Unter den Sammlungen, die von Aluka erstellt wurden, befindet sich eine breite Palette von Primärquellenmaterialien, welche eine Anregung für mehr Wissenschaftlichkeit, Engagement und Forschungsfreude im Unterricht bieten kann. Wie können Lehrkräfte Bücher, Bilder oder Videos auf die wirksamste Weise in den Unterricht einfließen lassen? Betrachten wir das Thema an Hand eines Beispiels.

Eine Unterrichtsklasse lernt über die reiche Vergangenheit von Westafrika. Ein Unterrichtseinsatz der Sammlungen, welche die Sammlung African Cultural Heritage Sites and Landscapes beinhaltet, könnte in einem lebendigen und anschaulichem Lernkontext etwa so aussehen:

Die verfügbaren Seiten über Kulturerbestätten und -Landschaften stellen einen größeren kontextuellen Zusammenhang her. Diese Stätten erstrecken sich von den raffinierten, in den Fels gehauenen Kirchen von Lalibela, Äthiopien bis zu den islamischen Zentren der Gelehrsamkeit und des Handels in Djenné und Timbuktu, Mali. Jede der Seiten über diese Kulturstätten beinhaltet eine GIS-Karte, welche einen Überblick über die räumliche Anordnung der Stätte liefert, sowie einen einführenden Aufsatz aus der Feder eines bekannten Fachwissenschaftlers. Diese Abhandlungen eignen sich ganz hervorragend für Lernende, da sie die Geschichte der Stätte und ihre Bedeutung beleuchten. Man kann auch verschiedene Wissengebiete nach Geografie, Thema oder Datenträger durchsuchen, was es dem Lehrenden ermöglicht, verschiedene Lehrmethoden einfließen zu lassen, um der Vielfalt der studentischen Lernweisen Rechnung zu tragen.

Volltextbücher, Zeitschriften, Magazine und andere Textmaterialien liefern einen weiteren Beitrag zu einem Lernprozess, bei dem das Denken in Zusammenhängen gefördert wird. So verfügt Aluka etwa über viele originale Bücher, in denen westliche und arabische Reisenden und Wissenschaftler über ihre Versuche, Timbuktu zu erreichen, berichten, wie etwa die Forschungsberichte von Leo Africanus und Heinrich Barth. Es sind auch Arbeitsbibliographien verfügbar, welche eine weitere wichtige Quelle für alle jene bilden, die diese Stätten weiter erforschen möchten.

Die breite Palette von Primärquellen, welche bei Aluka verfügbar ist, solte auf Lehrende aufgrund der oben erwähnten Fülle von kontextuellen Material nicht einschüchternd wirken; ganz im Gegenteil erhoffen wir, dass diese Materialien dazu beitragen, schillernde Aspekte des afrikanischen kulturellen Erbes in hunderten von Facetten zu beleuchten und einen Anreiz für weitere Forschungen und Entdeckungen zu geben.