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März 2009, Nr. 13, Ausgabe 1 - Nachrichten der Geschäftsführung

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Die jüngste Erklärung von ARL (Association of Research Libraries), AAU (Association of American Universities), CNI (The Coalition for Networked Information) und NASULGC (National Association of State Universities and Land Grant Colleges), in der die Universitäten ermahnt werden, gemeinsame Lösungen zur Verbreitung ihrer intellektuellen Arbeit zu entwickeln, ist angesichts der heutigen wirtschaftlichen Spannungen ein wichtiger Aufruf an alle. Bei JSTOR – und im weiteren Sinne eigentlich bei Ithaka – arbeiten wir seit unserer Gründung daran, in diesem Aufruf die wichtigsten Grundsätze anzusprechen. Dabei lassen wir uns ausdrücklich von der akademischen Gemeinschaft leiten.

  • Führende Stiftungen, hunderte von Verlegern sowie über 5.500 Bildungs- und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt haben alle zusammen dazu beigetragen, ein Archiv von mehr als 1.000 Zeitschriften (über 30 Millionen Seiten) zu schaffen, diese Investition 12 Jahre lang aufrechterhalten und sich dafür eingesetzt, eine langfristige Nachhaltigkeit des Materials sicherzustellen.
  • Unter der Leitung von Vertretern der akademischen Gemeinschaft, die uns als Kuratorium dienten, haben sich die Gebühren, die die Einrichtungen für jede zentrale Archivsammlung entrichten, nicht erhöht, während die Gewinne und Renditen für die Verleger noch gestiegen sind.
  • Der aus der Investition abgeleitete Wert hat sich für die beteiligten Einrichtungen Jahr für Jahr erhöht. Durch das Hinzufügen jährlicher Materialien mit Embargo ‘moving wall’ (allein 2009 bereits 600.000 Seiten) sowie die regelmäßige Verbesserung von Website-Funktionen und Inhaltsscanning – alle ohne Gebührenerhöhungen – wird sichergestellt, dass die Investition jeder einzelnen Einrichtung weiterhin Wert zurückgibt, wobei die Kosten pro Seite ständig sinken.

Wissenschaftliche Einrichtungen und einige Verleger sind 2009 dabei, ihrer Investition in einer neuen Weise zum Durchbruch zu verhelfen, wobei sie JSTOR als Plattform verwenden, um andere als die in dem Artikel zum Projekt Britische Flugblätter des 19. Jahrhunderts von Mark Brown von der University of Southampton beschriebenen Sammlungen anderen zur Verfügung zu stellen und zu archivieren. Wir hoffen, dass weitere Mitglieder der Gemeinschaft beginnen, die Plattform, die Sie bei JSTOR geschaffen haben, zu verwenden.

Wir sind wie immer für Ihre Kommentare und Vorschläge dankbar.

Michael Spinella