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Juni 2009, Nr. 13, Ausgabe 2 - Verbindung mit JSTOR Power Usern

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Wir von JSTOR haben viel Zeit aufgewendet und kürzlich über unsere Beziehung mit unseren Nutzern nachgedacht. Welche Art von Service stellen wir unseren Nutzern zur Verfügung und wie ist unsere Beziehung zu ihnen? Wir haben stets die Beiträge unserer Nutzer, jedoch in strukturierter Weise und in ad hoc-Manier bezüglich spezieller Themen gesammelt. Jetzt sind wir daran interessiert, vom sozialen Netzwerk Gebrauch zu machen, um weiterführende Dialoge über Bedürfnisse und Wünsche zu führen, schneller zu arbeiten und unseren Service mehr benutzerorientiert zu gestalten. Wir haben bereits begonnen und sind fasziniert von den Ergebnissen....

Mit wem wollen wir sprechen?

Wir dachten, dass es am Besten ist mit ein paar allgemeinen Definitionen unserer Benutzerbasis zu beginnen und ab - basierend auf bestimmten Verhaltensweisen und Interessen dieser Gruppen - unsere Fragen zu entwickeln. Wir sind auf den Begriff "Power user" gestoßen, um eine Unterscheidung zwischen dem zufälligen Nutzer von JSTOR und dem wissbegierigen Counterpart zu treffen, d. h. den Menschen, die Informationen benötigen, welche JSTOR bereits seit langem zur Verfügung stellen kann.

Was ist ein Power User?

Ein JSTOR Power User ist derjenige, der häufig und intensiv JSTOR nutzt. Power User lassen sich in Fachgebiete unterteilen (Geschichte, Kunst etc.) oder nach ihrer beruflichen Stellung (Mitglied der Fakultät, Student im 2. Studienabschnitt etc.). Segmentiert man diese Gruppen noch etwas mehr, könnten wir versuchen, sie bei uns einzubinden,um auf diese Weise festzustellen, was sie sich von JSTOR erwarten.

Wo werden wir beginnen?

Wir haben mit dem Facebook begonnen, um etwas von der Energie der 36.000 JSTOR-Fans in Richtung Konversation zu lenken und herauszufinden, was JSTOR noch besser machen kann, um sich weiter zu entwickeln und die Wünsche der Fans zu erfüllen. Eines Tages haben wir eine ganz einfache Frage gestellt: "Was würden Sie in MyJSTOR aufnehmen?" und haben eine ganze Reihe praktischer Vorschläge erhalten, wie wir unseren Service verbessern können. Einer hat es in aller Kürze prägnant zusammengefasst: "Vertrauen Sie Ihren Nutzern."

Wir können viele andere Kanäle ausprobieren, aber ein einfacher Dialog, bei dem es um spezielle Themen geht, hat bereits zu einem sehr hilfreichen Austausch von Informationen geführt, die jetzt in den von uns gebotenen Service zurückfließen. Da wir bemüht sind, den Ansprüchen von Personengruppen aus dem Bildungsbereich gerecht zu werden, sind wir uns dessen bewusst, dass wir unsere Nutzer als freiwillige Teilnehmer von JSTOR behandeln müssen, die uns den Rücken kehren, wenn wir nicht ihre Bedürfnisse erfüllen.

Sind Sie ein Nutzer, der gern über seine Ideen diskutiert? Dann erwarten wir Ihre Nachricht an: Michael.Gallagher@jstor.org